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» HomeVeranstaltungen in thematischer ÜbersichtPräsenzveranstaltungen

Mittwoch, 22. September - Dienstag, 30. November 2021
Calw-Hirsau, Klostermuseum, Calwer Strasse 6

AURELIUS-VITA UND ARMENISCHE NACHTIGALL
Holzschnitt-Zyklen von Udo Würtenberger

Mittwoch, 22. September 2021, 20.00 Uhr
Calw-Hirsau, Kirche St. Aurelius,
Aureliusplatz 1

Vernissage
Der Berliner Holzschneider Udo Würtenberger hat die Aurelius-Vita, d. h. die mittelalterliche Nacherzählung des Lebens und Werks des Patrons und Namensgebers des ersten und zweiten Hirsauer Klosters, in Anlehnung an die mittelalterliche Buchmalerei mit Farbholzschnitten versehen und als Buch-Unikat gestaltet. Außerdem zeigt der Künstler, der lange Jahre in Calw gewirkt und in Hirsau gelebt hat, in der Ausstellung eine weitere Arbeit, die er für das 950-jährige Jubiläum der Weihe der Aureliuskirche angefertigt hat. Hierbei andelt es sich um die Die armenische Nachtigall, eine Sammlung von Liebesgedichten des armenischen Dichters Nahabed Kutschak aus dem 16. Jahrhundert. Kutschak, gestorben 1572, ist einer der ältesten und bekanntesten Volkssänger (Aschugh) Armeniens. Ganz in der orientalischen Tradition lebendig, besingen seine Verse die Liebe und die Schönheit der Frauen und Mädchen und klagen im Schmerz unerwiderter Liebe.


Öffnungszeiten des Klostermuseums:
Dienstag bis Freitag von 13.00 bis 16:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 12:00 bis 17:00 Uhr
Teilnehmerbeitrag: Ticket für das Museum
Veranstalter: Stadt Calw in Kooperation mit keb Nördlicher Schwarzwald e.V.

Sonntag, 10. Oktober 2021, 15.00-17.00 Uhr
Pforzheim, Treffpunkt: Haupteingang Evang. Altstadtkirche
Altstädter Straße 25 (Nähe Parkhaus Heliosklinik)

Jüdisches Leben in Pforzheim – Teil II – Eine Führung von der Altstadtkirche zum Platz der Synagoge mit dem Historiker Olaf Schulze
Die Spuren jüdischen Lebens in der badischen Stadt Pforzheim reichen bis ins Mittelalter zurück. Die rund zweistündige Führung verbindet die Darstellungen von Juden auf den spätmittelalterlichen Wandbildern im Chor der Altstadtkirche mit dem Platz der 1938 zerstörten Pforzheimer Synagoge. Auf dem Weg durch Pforzheims Innenstadt werden die Schlosskirche, ein Ritualmordvorwurf aus dem 13. Jahrhundert, der Humanist und Jurist Johannes Reuchlin, der Hoffaktor Model Löw, jüdische Geschäfte vor 1933 und das Schicksal jüdischer Schüler im Holocaust thematisiert.
Referent: Olaf Schulze, Historiker, Pforzheim
Begrenzte Teilnehmerzahl: maximal 19 Personen
Anmeldung bis spätestens 3.10.2021 bei der keb Nördlicher Schwarzwald, Tel. 07051-70338, E-Mail: keb.calw@drs.de">keb.calw@drs.de.
Teilnehmerbeitrag: 5,00 € - bei der Führung bar zu bezahlen
Veranstalter: keb Nördlicher Schwarzwald

Mittwoch, 13. Oktober, 19 Uhr,
Gemeindehaus St. Bonifatius, Blumenthal-Promenade 1

Vortrag "Heilungswege" mit der Ärztin für Allgemeinmedizin Dagmar Ehrlinspiel.

Die Referentin stellt in ihrem Vortrag die Möglichkeit einer Heilung "von innen her" vor, im Gegensatz zu der gängigen, meist auf Symptombehandlung beschränkten Praxis. Dieser tiefgreifende Heilungsweg erfordert jedoch Geduld, Leidensfähigkeit, Gottvertrauen und feine Selbstbeobachtung. Es werden konkrete Verläufe mit aufeinanderfolgenden Stadien und Beispiele für Symptome dargestellt. Oberstes Ziel ist dabei die Zellreinigung, damit eine Regeneration des Organisamus in Gang kommen kann.

Mittwoch, 27. Oktober, 19 Uhr,
Gemeindehaus St. Bonifatius, Blumenthal-Promenade 1

"Die Corona-Pandemie aus christlicher Sicht" von Diakon Günter Duvivier

Das Evangelium als gute Nachricht ist kein rosarotes Glaubensbuch. Der Weg auf Erden ist immer dann unerträglich, wenn wir uns nicht auf die engen Wege Gottes einlassen, sondern naiv der Vergänglichkeit hingeben. Jede Krise deutet auf eine Sackgasse hin. Auch Corona. Wie sieht also die christliche Perspektive auf Gottes Viren aus?

Mittwoch, 10. November, 19 Uhr,
Gemeindehaus St. Bonifatius, Blumenthal-Promenade 1

"Trauer verstehen, Trauer verwandeln" von Diakon Günter Duvivier

Vielfach begegnet uns Trauer als eine dunkle Schicksalsmacht. Dabei handelt es sich um eine Neuausrichtung an einem wichtigen Wendepunkt. Richtig verstanden kann die Angst vor der Trauer bewältigt und ein Neuanfang begonnen werden.

Freitag, 19. November 2021, 20.00 - 21.30 Uhr
Calw-Hirsau, Kursaal,
Aureliusplatz 12
Eröffnungsvortrag 950 Jahre St. Aurelius: Konrad von Hirsau (Peregrinus)
Konrad von Hirsau war ein Benediktinermönch im Kloster Hirsau, der durch sein literarisches Werk als Philosoph und Dichter bekannt wurde.
Ihm wird die wohl wichtigste Tugendschrift für Nonnen aus dem 12. Jahrhundert - Speculum virginum (Jungfrauenspiegel) – zugeschrieben, ein Dialog mit der Nonne Theodora, in dem Fragen zum klösterlichen Leben und zur Christusnachfolge erörtert werden.
Außerdem lassen sich ihm weitere erbauliche Schriften, u.a. ein Dialog über die Bedeutung des Kreuzes, aber auch eine Literaturgeschichte zuordnen.
Um 1500 wurde dieser bedeutende mittelalterliche Literat in Hirsau unter dem Namen Peregrinus als früheres Mitglied des eigenen Konvents betrachtet. Man verfügte damals im Kloster Hirsau noch über einen Teil seiner Schriften.
Der Historiker Klaus Graf, der sich seit vielen Jahren mit diesem bedeutenden Hirsauer Mönch wissenschaftlich beschäftigt hat, wird in seinem Vortrag den Ertrag seiner Forschungen allgemeinverständlich zusammenfassen.
Referent: Klaus Graf, Historiker (Mediävist) und Archivar, Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Universität Freiburg i.B.
Veranstalter: Verein "Freunde Kloster Hirsau"
Beachten Sie bitte zu diesem Vortrag, der offen ist für Gäste, die aktuellen Informationen in Presse, Amtsblättern und Calw-Journal.

Donnerstag, 25. November, 19 Uhr,
Gemeindehaus St. Bonifatius, Blumenthal-Promenade 1

"Eine Darstellung der Orthodoxie" von Eugen Grigorescu, ehrenamtlicher Pfarrer der rumänisch-orthodoxen Kirchengemeinde Calw-Freudenstadt

Mit ca 1,5 Millionen orthodoxen Christen in Deutschland ist die Orthodoxie die drittgrößte Konfession hierzulande und damit auch dauerhaft Heimat der Kirchen der östlichen Überlieferung geworden. Doch was zeichnet die Orthodoxie aus? Anhand ausgewählter Beispiele wird ein Eindruck in die Glaubens- und die kultische Praxis der orthodoxen Kirche gegeben. Denn auch wenn die Orthodoxie in Deutschland ihren Platz im ökumenischen Leben gefunden hat, gibt es weiterhin Hindernisse im täglichen Miteinander der Christen.

noch kein neuer Termin bekannt
Sommer/Herbst 2021

Calw-Hirsau, St. Aurelius
Aureliusplatz
Hymnos AKATHISTOS - Meditativer Gesang des Christlichen Ostens
Dieses Gesangsprojekt in der Aureliuskirche in Hirsau öffnet für die Erfahrung, wie heilsam die Stimme für Leib und Seele ist. Der liturgische Gesang folgt dem Strömen des Atems. Das „Auslauten“ lässt den Klang des Lebens erspüren. In der Gemeinschaft zeigt sich die Harmonie. Der Gesang der Byzantinischen Tradition ist voll heilsamer Kraft. Wir singen in unserer deutschen Muttersprache. So wirken die mystischen Texte wie rhythmisierte Inhalte auf uns. Der Hymnos Akathistos ist der größte Marienhymnus der Christenheit.
Am 2.Mai werden wir ihn in der Aureliuskirche im Rahmen einer Byzantinischen Marienvesper (18 Uhr) zu Gehör bringen.
Wir werden uns dem Hymnos Akathistos an drei Probensamstagen, 17.4., 24.4. und 1.5. gesanglich annähern:

Termine: Sa, 17.04., Sa, 24.04., Sa, 01.05. jeweils von 15.30-18.30 Uhr - Aufführung am So, 02.05., 18.00 Uhr
Leitung: Dr. Georg Hummler, Katholisches Dekanat Calw (seit 35 Jahren Leiter eines Byzantinisch Liturgischen Chores)
Anmeldung ab sofort bei der keb Nördlicher Schwarzwald, keb-calw@drs.de">keb-calw@drs.de, Tel. 07051 70338

Die geplante Auftaktveranstaltung wird im Laufe des Jahres als Begleitveranstaltung zum Jubiläum 950 Jahre Kirchweihe Sankt Aurelius Hirsau (1071 - 2021) stattfinden.

Licht aus dem Osten: Ikonen als Himmelsfenster in unsere Welt
„Eine Ikone ist gemaltes Wort, ins Bild gesetzte Heilige Schrift. Eine Ikone ist ein Fenster, durch das der Himmel in unsere Welt scheint.“
Die katholische Kirchengemeinde und die Stadt Calw feiern im Jahr 2021 das 950. Jubiläum der zweiten, noch in großen Teilen erhaltenen Aureliuskirche. Der Heilige Aurelius, als armenischer Bischof aus dem 4. Jahrhundert Patron des Klosters St. Aurelius, öffnet noch heute die Tür für einen lebendigen Blick nach Osten, woher die ältesten christlichen Traditionen stammen.Dieser Blick wird durch die reichhaltige private Ikonensammlung der Familie Niethammer, welche im Klostermuseum erstmals in dieser Zusammensetzung vom 18. April bis 8. August zu sehen sein wird, eindrucksvoll illustriert und unterstrichen.
Die Sammlung stellt ein herausragendes Zeugnis der spirituellen Erfahrung des christlichen Ostens vom ausgehenden 13. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert dar und lädt zur Reflexion unseres eigenen christlichen Erbes ein.
Veranstalter: Stadt Calw und keb Nördlicher Schwarzwald

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