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Aktuelles

Mittwoch, 27. März 2019, 19.30 Uhr
Haiterbach, Pregizerhaus, Friedhofweg 4
Abendmahl und Eucharistie – Unterschiede verstehen, das Verbindende suchen
Impulsvortrag und ökumenischer Austausch
Seit 500 Jahren ist das Tischtuch des Abendmahls zerschnitten. Auch wenn es mittlerweile ökumenische Gottesdienste zwischen den unterschiedlichen Konfessionen gibt, ist die gemeinsame Feier des Mahls des Herrn nach wie vor ausgeschlossen. Vor allem konfessionsverschiedene Ehepaare leiden darunter und fragen: Warum ist das immer noch nicht möglich? Welche Schritte sind nötig, um das zerschnittene Tischtuch nach und nach wieder zu flicken?
Der Abend will Impulse geben, die geschichtlich gewachsenen Unterschiede zu verstehen, um im gemeinsamen Verstehen nach Lösungen zu suchen, wie ein größeres Miteinander, das ja letztlich der Auftrag Jesu (Joh 17,20ff) ist, wachsen kann. Etwa drei Monate vor dem Fronleichnamsfest 2019 gibt es vor Ort Gelegenheit, Hintergründe und jüngst wieder aufgeworfene Fragen gemeinsam zu bedenken. Die Pfarrer Albrecht Bahret und Lorenz Rösch werden mit dabei sein und sich einbringen.
Referent: Hans-Joachim Remmert, Dipl.-Theologe, Dekanat Calw
Kein Teilnehmerbeitrag und keine Anmeldung vonnöten.
Veranstalter: Kirchengemeinde Hl. Geist, Altensteig

Donnerstag, 4. April 2019, 14.30 Uhr
Neuenbürg, ev. Gemeindehaus am Schlossberg
Tod - und dann?
Für den Apostel Paulus war der Glaube an die Auferstehung das Zentrum des Glaubens. Ohne Auferstehung - davon war er überzeugt - gibt es keinen christlichen Glauben. Dem steht gegenüber, dass nach neuesten Umfragen nur noch ein Drittel aller Deutschen, gar nur die Hälfte aller Christen an eine Auferstehung glauben. Was kommt also nach dem Tod? Kann man aus vernunftgemäßen Gründen an eine Auferstehung glauben? Oder kommt nach dem Tod das Nichts? Oder etwas ganz anderes wie das Aufgehen in der Natur oder die Seelenwanderung?
Der Theologe Hans-Joachim Remmert geht kurz vor Ostern diesen spannenden und elementaren Fragen nach, die sich um das Ende des Lebens ranken.
Referent: Hans-Joachim Remmert, Bildungsreferent, Kath. Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald, Calw
Teilnehmerbeitrag: 5,00 € (incl. Kaffee und Gebäck)
Veranstalter: Ökumenisches Forum Neuenbürg

Sonntag, 7. April 2019, 15.00 Uhr
Calw-Hirsau, St. Aurelius und Klostermuseum
Ausstellung “Mutige Frauen” der Künstlerin Marlis Glaser
Die in Oberschwaben geborene Künstlerin Marlis Glaser hat sich in ihrem Wirken in besonderer Weise mit couragierten Frauen auseinandergesetzt, die für eine menschlichere, friedlichere Welt auf widerständige Weise eingetreten sind. Im Zusammenhang mit dem Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“ werden hier Frauen geehrt, die politisch-gesellschaftlich Position bezogen haben.
Insbesondere jüdische Frauen liegen Marlis Glaser am Herzen. Die Portraits, die Marlis Glaser gemalt hat, vereinen biblische, historische und biographische Inhalte mit Elementen der Kunstgeschichte. In den Portraits spielt die Schrift eine ebenso bedeutende Rolle wie die farbliche Interpretation der Persönlichkeit. Auch eine Calwerin, Erna Brehm, hat Marlis Glaser extra für diese Ausstellung porträtiert und setzt der jungen Frau, die für ihre Liebe zu einem polnischen Zwangsarbeiter zum Opfer des Nationalsozialismus wurde, damit ein Denkmal. Die Frauen-Portraits von Marlis Glaser werden vom 7.4.-31.10.2019 in einer Sonderausstellung des Klostermuseums Hirsau zu sehen sein. Die Ausstellungseröffnung beginnt um 15.00 Uhr in der St.Aurelius-Kirche unter anderem mit einem kurzen Festvortrag des Calwer Bildungsreferenten Hans-Joachim Remmert zu „Mutige Frauen im Stammbaum-Jesu“. Die Künstlerin wird in der Vernissage vorgestellt und selbst zu Wort kommen. In ihrer Begleitung können Sie die Bilder der Ausstellung erstmals anschauen. Musikalisch wird die Vernissage durch den Tenor Nikola David begleitet.
Eintritt: frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstalter: Stadt Calw, Abteilung Museen, und keb Nördlicher Schwarzwald

Dienstag, 9. April 2019, 19.30 Uhr
Bad Wildbad, KiWi-Kino im Forum König-Karls-Bad, König-Karl-Straße 1
Kino und Kirche: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (2009)
Die Regisseurin Margarethe von Trotta, berühmt für ihre Frauenfilme, hat mit Barbara Sukowa in der Hauptrolle das Leben der Hildegard von Bingen verfilmt, eine der großen Frauengestalten des Mittelalters.
Als Achtjährige kommt Hildegard in ein Kloster und wächst dort unter der Obhut Jutta von Sponheims auf, die sie in Lesen und Schreiben, in christlicher Geschichte und deren Werten, in Medizin und Kräuterheilkunde unterweist. Acht Jahre später wird Hildegard selbst Nonne und begegnet dabei dem Mönch Volmar, der sie dazu drängt, ihre Visionen von Gott aufzuschreiben. Die Kirchenoberen sind entrüstet und verweigern Hildegards Visionen die Anerkennung. Erst der Gründer der Zisterzienser, Bernhard von Clairvaux, nimmt Hildegard ernst und unterstützt sie. Hildegard beschließt, ein eigenes Frauenkloster zu gründen und wird die erste Äbtissin des Klosters Rupertsberg. Nach einer langen Krankheit zieht sie mit Volmar in die Welt hinaus, um das Evangelium zu predigen. Ein Film über eine starke Frau zu einer Zeit, als Frauen nicht stark sein durften, ein Film über eine starke Frau in der Kirche.
Moderator: Hans-Joachim Remmert, keb Nördlicher Schwarzwald
Eintritt: 8,50 € - ermäßigt: 7,00 € - Kartenreservierungen unter Tel. 07081 102-80 - Karten können auch online unter www.kiwi-kino.de reserviert werden
Veranstalter: Kath. Kirchengemeinde Bad Wildbad, keb Nördlicher Schwarzwald und KiWi Bad Wildbad

Mittwoch, 10. April 2019, 19.30 Uhr
Calw-Hirsau, St. Aurelius
Dr. Gertrud Luckner (1900-1995)
Hilfe für Juden – Streiterin für Gerechtigkeit
Je mehr der Naziterror zunahm, desto mehr nutzte die Einzelkämpferin Gertrud Luckner aus Freiburg ihre internationalen Beziehungen und ihr weitverzweigtes Netzwerk des Widerstands, um verfolgten Juden zu helfen, bis sie schließlich selbst ins KZ kam. Trotz angeschlagener Gesundheit trat sie nach dem Krieg vehement für die Opfer des Nationalsozialismus ein und wurde zu einer Pionierin der christlich-jüdischen Versöhnung. Die Künstlerin Marlis Glaser hat Gertrud Luckner in der Ausstellung „Mutige Frauen“ porträtiert.
Prof. em. Dr. Hanspeter Heinz, Pastoraltheologe, bayerischer Landpfarrer, Leiter des Gesprächskreises „Juden und Christen“ des ZdK (1974-2016), Mitglied des Landesvorstands von DONUM VITAE in Bayern, wird die mutige Pazifistin in seinem Vortrag vorstellen.
Referent: Prof. Dr. Hanspeter Heinz, Augsburg
Teilnehmerbeitrag: Wir bitten um eine großzügige Spende! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstalter: Forum St. Aurelius - keb Nördlicher Schwarzwald

Mittwoch, 17. April 2019, 14.30 - 17.00 Uhr
Calw, Badstraße 27, Haus der Kirche
Tod - und dann?
Für den Apostel Paulus war der Glaube an die Auferstehung das Zentrum des Glaubens. Ohne Auferstehung - davon war er überzeugt - gibt es keinen christlichen Glauben. Dem steht gegenüber, dass nach neuesten Umfragen nur noch ein Drittel aller Deutschen, gar nur die Hälfte aller Christen an eine Auferstehung glauben. Was kommt also nach dem Tod? Kann man aus vernunftgemäßen Gründen an eine Auferstehung glauben? Oder kommt nach dem Tod das Nichts? Oder etwas ganz anderes wie das Aufgehen in der Natur oder die Seelenwanderung?
Kurz vor Ostern geht der Referent diesen spannenden und elementaren Fragen nach, die sich um das Ende des Lebens ranken.
Referent: Hans-Joachim Remmert, Bildungsreferent, Kath. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, Calw
Teilnehmerbeitrag: 5,00 € (incl. Kaffee und Gebäck)
Veranstalter: Nachmittagsakademie Calw

Gründonnerstag, 18. April 2019, 19.00 Uhr
Start: Calw-Wimberg, Kath. Kirche, Ernst-Rheinwald-Str. 18
Spirituelle Nachtwanderung für Männer
Die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag war im Leben Jesu eine besondere Nacht: eine Nacht der Gemeinschaft mit seinen Freunden, aber auch eine Nacht der Einsamkeit, der Stille und des Gebets; eine Nacht der Angst und des Leidens. Wir laden Männer ein, diese Nacht gemeinsam miteinander zu erleben: Begegnung und Gemeinschaft zu erfahren; in sich zu gehen und dem eigenen Leben in Gebet und Stille auf die Spur zu kommen; miteinander zu wandern, in Bewegung zu sein; den Gefühlen Jesu, seiner Angst, seinen Schmerzen, nachzuspüren.
Wir beginnen um 19.00 Uhr mit einem ökumenisch offenen Gottesdienst in der Kirche Maria Frieden und werden uns dann zu einer ca. dreistündigen Rundwanderung auf den Weg machen, die immer wieder durch spirituelle Stationen unterbrochen und am Lagerfeuer mit einem gemeinsame Vesper enden wird. Wir kehren dann auch zum Ausgangspunkt, der Kirche Maria Frieden, zurück, so dass Sie Ihre Autos dort stehen lassen können. Das Ende wird gegen 24.00 Uhr sein.
Vorbereitungsteam: Rupert Balle, Bratislav Bozovic, Günter Hornung, Hans-Joachim Remmert
Anmeldung bis spätestens 15.4.2019 bei der keb Nördlicher Schwarzwald, Tel. 07051-70338, E-Mail: keb.calw@drs.de">keb.calw@drs.de">keb.calw@drs.de.
Bitte nehmen Sie zum Wandern geeignete Schuhe, Proviant und Regenschutz mit.
Veranstalter: Katholisches Dekanat Calw

Dienstag, 7. Mai 2019, 19.30 Uhr
Bad Wildbad, KiWi-Kino im Forum König-Karls-Bad, König-Karl-Straße 1
Kino und Kirche: Die Novizin (2002)
Der Film erzählt die Geschichte von Mona, die eigentlich alles hat, was heute landläufig zum Glück gehört: Sie entstammt einer gutbürgerlichen, erfolgreichen und von Familiensinn geprägten Familie. Mit ihrem Freund Marco, einem aufstrebenden Junganwalt lebt sie zusammen, studiert selbst Jura und jobbt mit Erfolg in der Kanzlei ihres Vaters.
Dennoch spürt Mona, dass ihr etwas fehlt im Leben. Das bricht in besonderer Weise auf, als sie mit einem Benediktinnerinnenkloster in Kontakt kommt und die Nonnen danach befragt, was ihnen im Leben Halt gibt. Als sie von dort zurückkommt, erhält sie von Marco einen Heiratsantrag, lehnt diesen aber ab und bittet darum, zunächst einmal auf Zeit ins Kloster aufgenommen zu werden. Nach diesem Aufenthalt im Kloster spürt sie einerseits die Leidenschaft für Marco, entschließt sich dann aber dennoch, als Novizin in das Kloster aufgenommen zu werden. Ein Film über eine junge, moderne Frau, die einen anderen Weg geht, weil sie nach anderen Antworten sucht, der aber keineswegs das Klosterleben glorifiziert, sondern durchaus realistisch Einblick in diese Welt und die Menschen, die darin leben, gibt.
Moderator: Hans-Joachim Remmert, Bildungsreferent der keb Nördlicher Schwarzwald
Eintritt: Da wir für diesen Film eine nicht-gewerbliche Lizenz haben, dürfen wir keinen Eintritt nehmen, bitten Sie aber um eine großzügige Spende.
Veranstalter: Kath. Kirchengemeinde Bad Wildbad, keb Nördlicher Schwarzwald und KiWi Bad Wildbad

Samstag, 11. Mai 2019, 10.00 Uhr
Rottenburg a.N.
Ein Tag für Familien im Dekanat Calw

Alle Familien in unserem Dekanat, gerne auch darüber hinaus, sind herzlich eingeladen zu einem Tag der Begegnung in Rottenburg am Neckar. Neues erfahren, einander kennenlernen, miteinander in Bewegung sein, spielen, sich austauschen, sich miteinander freuen - das ist das Ziel dieses Tages, den wir bewusst so gestalten, dass alle dabei Spaß haben können.
Das Programm: Jede Familie organisiert die Anreise selbst. Einen Parkplatz finden Sie am einfachsten in der Jahnstraße auf dem Parkplatz hinter der Rottenburger Festhalle!
10:00 Uhr: Treffpunkt vor dem Diözesanmuseum (Karmeliterstraße 9)
10:30 Uhr: Eine speziell auf Kinder und Familien ausgerichtete Führung durch das Diözesanmuseum
11:30 Uhr: Gemeinsamer Spaziergang nach Neustetten-Remmingsheim zum Abenteuerspielplatz "Bei der Linde" (ca. 4km)
12:30 Uhr Ankunft und gemeinsames Picknick
13.30 Uhr: Rückweg zu Fuß nach Rottenburg über Kloster Weggental
15:00 Uhr: Abschluss und selbst organisierte Heimreise
Kosten: Da uns wichtig ist, dass möglichst viele Familien teilnehmen können, übernehmen wir die Kosten für das Museum. Sie selbst organisieren die Hin- und Rückfahrt und bringen etwas zum Picknicken mit.
Anmeldung bis spätestens 6.5.209 bei der Kath. Dekanatsgeschäftsstelle, Tel. 07051-70338 oder dekgesch.cw@drs.de
Veranstalter: Katholisches Dekanat Calw

Mittwoch, 15. Mai 2019, 19.30 Uhr
Calw-Hirsau, St. Aurelius
„… und ich tauche in die Sterne“ - Kunst, Gesang und Poesie zum 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler
Else Lasker-Schüler war eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Dichterinnen. 1932 erhielt sie den Kleist-Preis und floh nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten nach Zürich. 1938 wurde ihr die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Wegen des Kriegsausbruchs konnte sie aus Jerusalem nicht mehr nach Europa zurückkehren, litt unter der Verfolgung der Juden im Dritten Reich, setzte sich für den Frieden zwischen Juden und Arabern ein.
Eine mutige Frau, eine Künstlerin, deren Gedichte herrliche Sprachbilder von Liebe, Glaube und Religion finden. Eine moderne Frau, die vor allem die lyrische Literatur bis in unsere Tage hinein geprägt hat. Ihr berühmtestes Gedicht beginnt mit den Worten:
Ich suche allerlanden eine Stadt,
Die einen Engel vor der Pforte hat.
Ich trage seinen großen Flügel
Gebrochen schwer am Schulterblatt
Und in der Stirne seinen Stern als Siegel!
Schöner, trauriger, hoffnungsvoller kann Poesie nicht sein. Das werden an diesem Abend der Züricher Lektor Martin Dreyfus, 2014 in der Schweiz zum „Buchmensch des Jahres“ ernannt, der Jerusalemer Tenor und Kantor Yoed Sorek mit seinen Liedern und die Künstlerin Marlis Glaser mit ihren Bildern offenbaren. Marlis Glaser hat neben ihrer Ausstellung „Mutige Frauen“ auch Bilder-Zyklen zu Liebesgedichten von Else Lasker-Schüler gemalt.


Referent*innen: Marlis Glaser, Martin Dreyfus, Yoed Sorek
Teilnehmerbeitrag: Wir bitten um eine großzügige Spende! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bildungsreise Piemont 2019

auch im Jahr 2019 werden wir wieder gemeinsam mit der keb Böblingen eine Bildungsreise anbieten, diesmal vom 26.5.-1.6.2019 ins Piemont.

Diese Reise ist ausgebucht.
Im Moment ist eine Anmeldung nur noch über Warteliste möglich.

Alle Informationen zu der Reise finden Sie
hier: