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Dialog in St. Aurelius

Die Saison 2016 ist abgeschlossen.
Das Programm für 2017 ist gerade in Arbeit und wird zu Beginn des neuen Jahres online gestellt.

Mittwoch, 15.02.2017 – 19.30 Uhr
„Luthers Lust und Liebe" - Szenische Textcollage für zwei Schauspieler zum Reformationsjubiläum 2017 - Cornelia Bernouilli und Ernst Matthias Friedrich

Mittwoch, 15.02.2017 – 19.30 Uhr
Calw-Hirsau, Kirche St. Aurelius, Aureliusplatz
„Luthers Lust und Liebe" - Szenische Textcollage für zwei Schauspieler zum Reformationsjubiläum 2017 - Cornelia Bernouilli und Ernst Matthias Friedrich
Luther privat. Eine Theatercollage rund um die 500 Jahre alte ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Martin Luther und Katharina von Bora. Originalzitate
werden mit fiktiven Dialogen gemischt.
Die beiden Schauspieler Ernst Matthias Friedrich und Cornelia Bernoulli nähern sich der Beziehung zwischen dem berühmten Mönch und der fast so berühmten
Nonne spielerisch, ungeniert und ganz aus der Gegenwart heraus an. Die Entdeckung von Liebe und Lust in Zeiten der Reformation. „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“, „im Dunkeln tappen“, „auf Messers Schneide“ und der „Denkzettel“ ... So kraftvoll und bildhaft ist Luthers Sprache, dass sie auch heute noch präsent ist.
Packend und rührend zugleich ist auch, wie Martin Luther und Katharina von Bora sich näher kommen.
Wie veränderten sich die Vorstellungen von Liebe und Frauen, als der Reformator die Ehe mit der ehemaligen Nonne einging? Wie sahen seine Zeitgenossen ihn und
die Lutherin? Welche gesellschaftlichen Veränderungen kamen in dieser Ära für die Frauen in Gang?
Aus heutigem Blickwinkel machen sich die beiden Schauspieler auf eine kurzweilige Zeitreise und testen, wie sich für Martin Luther und seine Käthe die Lust aneinander und die Liebe zueinander angefühlt haben könnte.
In diesem Programm zwischen szenischer Lesung, Live-Hörspiel und Theatercollage entsteht das Porträt einer berühmten und modellhaften „Beziehungskiste“ des 16. Jahrhunderts - Wiedererkennungsmomente im
21. Jahrhundert nicht ausgeschlossen. Weil Luther die „Musica“ ebenso hoch schätzte wie die Liebe, wird das
Programm mit Liedern abgerundet. Das Arrangement der Musikstücke besorgt Bruno Hetzendorfer.
Ensemble: Cornelia Bernoulli, Schauspielerin, Sprecherin und
Autorin und Ernst Matthias Friedrich, Schauspieler, Sänger
Teilnehmerbeitrag: 10,00 €, Schüler/Studenten 8,00 € -
Eintrittskarten an der Abendkasse - Reservierungen unter Tel.
07051/70338 keb-Geschäftsstelle Calw
Veranstalter: Kooperation Forum Aurelius, Katholische
Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald, Calw und
Evangelische Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

Mittwoch, 21.6.2017, 19.30 Uhr
„Luther als Mönch und seine Klosterkritik“

Mittwoch, 21.6.2017, 19.30 Uhr
Calw-Hirsau, Kirche St. Aurelius, Aureliusplatz
Reihe Dialog in St. Aurelius:„Luther als Mönch und seine Klosterkritik“
Referent: Prof. Dr. Fulbert Steffensky, Luzern
15 Jahre war Luther als Augustiner-Eremit im Kloster. 15 Jahre sei er dort ein "Sänger und Paff des Teufels" gewesen. Die Klosterjahre waren für ihn verlorene Jahre, Jahre voller Ängste, und Skrupel und Verdammungsphantasien.
Wie kommt Luther dazu, diesen erheblichen Teil seines Lebens so zu verurteilen? Lag es wirklich am Kloster? War das Kloster nur der dramatische Schauplatz seiner Kämpfe und Entwicklungen? Im Kloster und nicht gegen das Kloster hat er auch seine Freiheit und seine neue Theologie gelernt.
Fulbert Steffensky, evangelischer Theologieprofessor, einst selbst Benediktiner, setzt sich an historischem Ort mit der Klosterkritik von Martin Luther auseinander und wird sie dahin gehend beleuchten, ob nicht gerade die monastische Vergangenheit Luther zu dem gemacht hat, was er bis heute ist.
Teilnehmerbeitrag: Spende erbeten
Anmeldung: nicht erforderlich
Veranstalter: Forum Aurelius in Kooperation mit Katholische Kirchengemeinde Bad Liebenzell-Hirsau und keb Nördlicher Schwarzwald

Mittwoch, 5.4.2017, 19.30 Uhr
„Die Kunst des heilsamen Gesprächs“

Mittwoch, 5.4.2017, 19.30 Uhr
Calw-Hirsau, Kirche St. Aurelius, Aureliusplatz
Reihe Dialog in St. Aurelius: „Die Kunst des heilsamen Gesprächs“
Referentin: Astrid Seeberger, Stockholm
Astrid Seeberger, Ärztin an der Stockholmer Universitätsklinik, hat entdeckt, dass viele Menschen mit der falschen Diagnose sterben, weil der behandelnde Arzt nicht ausreichend mit dem Patienten gesprochen hat. Aber auch andersherum verschlechtern viele Menschen ihren Gesundheitszustand, weil sie nicht auf das hören, was ihnen ihr Arzt sagt. Wie kann die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingen? Wie kann sie so gestaltet sein, dass sie heilsame Wirkung hat? Astrid Seeberger ist überzeugt davon, dass das gute Gespräch das wesentliche Instrument medizinischen Handelns sein müsste, es aber oftmals nicht ist. Deshalb bildet sie in Schweden junge Ärzte in Kommunikation aus. Deshalb hat sie ein Buch – „Schamlose Neugier“ – geschrieben, das in Schweden zum Bestseller wurde, das sie in ihrem Vortrag vorstellen wird.
Astrid Seeberger erhielt 2012 den Hippokrates-Preis der schwedischen Arztgesellschaft für ihr Engagement in der schwedischen Arztausbildung und für ihren Kampf für humanistische Medizin. Sie ist eine gefragte Referentin, bekannt auch in Radio und Fernsehen und füllt in Schweden große Säle.
Teilnehmerbeitrag: Spende erbeten
Anmeldung: nicht erforderlich
Veranstalter: Forum Aurelius in Kooperation mit Katholische Kirchengemeinde Bad Liebenzell-Hirsau und keb Nördlicher Schwarzwald

Mittwoch, 25.10.2017, 19.30 Uhr
„Kollege Papst, Frau Kardinal? Unterdrückte Traditionen der Kirchengeschichte“

Mittwoch, 25.10.2017, 19.30 Uhr
Calw-Hirsau, Kirche St. Aurelius, Aureliusplatz
Reihe Dialog in St. Aurelius: „Kollege Papst, Frau Kardinal? Unterdrückte Traditionen der Kirchengeschichte“
Referent: Prof. Dr. Hubert Wolf, Münster
Päpste waren einmal in Gremien eingebunden, die sie kontrollierten, Frauen konnten Sünden vergeben und erhielten die Diakoninnenweihe, Laien hatten viel zu sagen, Bischöfe wurden vom Volk gewählt. Warum wurden diese Möglichkeiten unterdrückt? Der heutige Katholizismus beruft sich zu einseitig auf angeblich uralte Traditionen. Die Geschichte ist viel bunter und oft ganz anders verlaufen als vermutet. Das Vergessene bietet viele Anknüpfungspunkte für dringend.
Der Referent, Hubert Wolf, geb. 1959 im Ostalbkreis, ist Priester der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster. Er wurde u.a. mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Communicator-Preis und dem Gutenberg-Preis ausgezeichnet und war Fellow am Historischen Kolleg in München. Im Verlag C.H.Beck sind von ihm u.a. die Bestseller „Die Nonnen von Sant‘ Ambrogio“, „Papst und Teufel“ und zuletzt „Krypta“ erschienen.
Teilnehmerbeitrag: Spende erbeten
Anmeldung: nicht erforderlich
Veranstalter: Forum Aurelius in Kooperation mit Katholische Kirchengemeinde Bad Liebenzell-Hirsau und keb Nördlicher Schwarzwald